Mittwoch, 28. Januar 2026

Alles neu mit Freiheit, Trost und Lebendigkeit

Der folgende Text bildet die Grundlage für die Predigt im Rahmen des Hochschulgottesdienstes in Frankfurt (Oder). Basis ist die Jahreslosung für 2026: "Siehe, ich mache alles neu!", Textgrundlage ist der folgende Bibeltext:

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 
Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 
Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!
Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 
Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Off 21,5)

Ich liebe diesen Text sehr. Und das aus vielen Gründen: er hat einen sehr einprägsamen Rhythmus – und ich sah, und ich sah, und ich hörte, und er wird wohnen, und er sprach, … - außerdem ist es ein Text voller prägnanter Bilder – eine neue Erde, die neue Stadt aus dem Himmel, das Abwischen der Tränen, das lebendige Wasser...