Montag, 3. November 2014

Nichts zu zeigen in Neukölln.

Neukölln wertet sich auf. Aber immer noch gibt es auch im Herzen dieses hippen Stadtteils brache Möglichkeiten, neue Cafés, Galerien, Kinderläden oder Co-Lab-Spaces zu eröffnen.

Nichts zu zeigen zu haben erfordert Mut zur Leere - doch der horror vacui, der sich hier im Herzen einer Metropole zeigt, ist grenzwertverdächtig.


Ein novembrig-fiebriger Leerlauf, den ich punktuell mit ähnlichen - und doch frappierend andersartigen - Eindrücken aus der ostdeutschen Provinz kontrastiere.
Auf diese Weise sticht die urbane Einzigartigkeit Berlins herausfordernd ins Auge.

Getragen ist dieser Post von der Überzeugung, dass es in der Fülle des Internets ein Statement gegen die Leere in den Gesichtern braucht.

Leerstand in Neukölln. Bendastraße, Neukölln, Berlin, 2014.
Taubenschutz und Leere, Zwiestädter Straße, Neukölln, Berlin, 2014.

Schaukasten, leer. Bahnhof Wismar, 2014.
Schild, Richardstraße, Neukölln, Berlin, 2014.

Schaukastenreihe, Mellingen, 2014.

Leerschild, Richardstraße, Neukölln, Berlin, 2014.
Leerer Kasten, Bad Feienwalde, 2014.
Leerstand, Richardstraße, Neukölln, Berlin, 2014.
Abrissschild und Schuhe. Böhmische Straße,
Neukölln, Berlin, 2014.

Leuchtschild, leer. Urbanstraße, Kreuzberg, Berlin, 2014.

Schilderwald mit wenig Laub. Ganghoferstraße, Neukölln, Berlin, 2014.

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